Weinmachen und gut aussehen

Weinmachen ist eins der schönsten und spannenden Hobbys, die man ausüben kann. Natürlich muss man ein gewisses Faible für Wein und die Kochkunst aufbringen. Hat man beides, eröffnet sich eine ganz neue Welt mit unendlich vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Weinherstellung ist nicht unbedingt mit Weingütern oder überhaupt mit Weintrauben verbunden. Klassischer Wein ist eher etwas für Fortgeschrittene, da der Fermentierungsprozess sehr komplex ist. Man kann leckeren und gegebenenfalls sogar profitablen Wein zu Hause herstellen. Doch dafür ist eine bestimmte Form der Arbeitskleidung notwendig: Sie sollte ständig wechselnden Temperaturen standhalten und so sportlich sein, dass man damit auch körperlich arbeiten kann. Gerade für Frauen ist es hier sinnvoll, nicht nur den Winzereibedarf, sondern auch passende Klamotten bereitzuhalten.

Kleidung für Winzerinnen von aim´n

Eine robuste und schicke sporthose für damen, ein Melange Comfy Half Zip von der Perfect Balance Kollektion und Aim High Sneakers sind beispielsweise das perfekte Starterpaket für Frauen, die Wein machen wollen. Mit diesen Produkten ist man flexibel, hat eine optimale Bewegungsfreiheit und kann sich ungeniert bewegen, ohne Angst haben zu müssen, dass eines der Teile ausleiert. Zudem sind die Kleidungsstücke von aim´n witterungsbeständig und lassen sich somit perfekt auch bei kühleren Tagen anziehen. Gerade bei einem Gang auf das Weinfeld bietet sich dieser Komfort an.

Winzern im Wohnzimmer

Die Produkte der schwedischen Firma aim´n sind bequem und trotzdem sportlich, erfüllen damit höchste Ansprüche und sind für körperliche Arbeit geeignet. Weinmachen ist immer mit vergossenen Flüssigkeiten wie Honig und viel Arbeit verbunden. Im Grunde kann man aus allen fermentierbaren Zutaten Wein machen. Folgende Meterialien sind dafür nötig:

  • Ein Gärgefäß kann ein Plastikkanister, ein Glasballon oder ein großes Gärfass sein. Wichtig ist, dass dieses Gefäß ein Gärröhrchen hat, aus dem die Gase entweichen, in das aber keine eintreten können.
  • Hefe bekommt man bei Online Braushops, ansonsten kann man sie auch wild züchten. Dafür einfach ein paar Rosinen in ein Glas mit Zuckerwasser geben und täglich umrühren und atmen lassen. Nach drei Tagen beginnt dieses Gemisch zu gären und kann als Weingrundlage benutzt werden.
  • Fermentierbare Zutaten wie Zuckerwasser, Honig und Fruchtsäfte eignen sich für die ersten Weinversuche. Diese sollten mit der Hefe bei etwa 20 Grad Celsius vermengt und dann an einem warmen Ort im Gärgefäß arbeiten können. Sobald die Gärung einsetzt, dauert der Prozess ungefähr einen Monat, bis die Hefe den Zucker in Alkohol umgewandelt ist.
  • Weibliche Winzerinnen profitieren von den praktischen und robusten Kleidungsstücken der schwedischen Marke aim’n.

Damenmode auf dem Weingut

Das alkoholische Getränk aus der Weintraube erlebt einen großen Zuwachs an Liebhabern und Freunden dieses erfrischenden Getränks. Und Deutschlands Winzer werden immer besser, heißt es beim Handelsblatt. In der Tat ist der professionelle Weinanbau eine der vielversprechendsten Neuentdeckungen in Deutschland der letzten Jahre. Nicht nur hat der deutsche Wein ein ungeahntes Potenzial, wie es findige Winzer in weinuntypischen Regionen wie Sachsen oder Brandenburg beweisen. Auch ist Wein eine gute Geldanlage, die in den kommenden Jahren noch an Wert gewinnen könnte – etwa in Form von noch reifenden Weinen, die mit edlen Hölzern verfeinert werden, oder mit sorgfältig destillierten Weinbränden.

Wein bedeutet Genuss – und Arbeit!

Doch mit Wein zu arbeiten bedeutet einen nicht unerheblichen Aufwand. Jeder, der schon einmal bei einer Weinlese zugegen war oder auf einem Weingut arbeiten möchte, kennt die vielen Faktoren, die bei der Arbeit eine Rolle spielen. Das Klima, eine große Konkurrenz und unterschiedliche Trends in der Weinwelt bedeuten ein großes Sammelsurium an Aufgaben, die die eines normalen Kaufmanns übersteigen.

Frauen auf dem Weingut

Vor allem als Frau muss man sich beweisen. Es gilt nicht nur, das Fach perfekt zu beherrschen, sondern auch körperlich den Anforderungen gewachsen zu sein und obendrein noch schick auszusehen. Als Frau verkauft man immer eine Marke, wird aber auch als Person selbst ganz genau beäugt – ein Umstand, den Männer in der Regel weniger trifft. Die passenden Hosen, hübsche Oberteile, bequeme Schuhe und stilvolle Jacken, die sowohl schön aussehen als auch die Kälte fernhalten, sind beinahe Pflicht.

Als Frau ist das Verkaufserlebnis eben ein anderes als bei Männern. Gut aussehen und gleichzeitig sein Fach beherrschen ist eine schwierige Kombination. Die Firma NA-KD stellt für solche Zwecke Kleidungsstücke her: Nachhaltig, schick und trotzdem bequem und somit arbeitstauglich. Wer schon einmal Weintrauben gepflückt hat, weiß, dass die Ankleidung für dieses Unterfangen in den seltensten Fällen modisch ausfällt. Doch als Frau muss man keine Gummistiefel und keine öde Funktionsjacke anziehen, mit denen man potenzielle Weingutsbesucher abschreckt. Mit schicken Minikleidern kann man auch problemlos zu heißeren Zeiten ernten und gleichzeitig schön aussehen. Stilvolle Trainers und Sneaker geben der Winzerin Halt und verschaffen ihr gleichzeitig ein modernes und selbstbewusstes Auftreten. Kniehohe Lederstiefel eignen sich nicht nur als schöner Blickfang, sondern auch als funktionales Werkzeug bei verregneten Tagen auf dem Feld.

In vino veritas

Im Wein liegt Wahrheit, das wussten schon die alten Römer. Bei der Weinernte gilt es, sich selbst treu zu bleiben. Wagt man als Frau diesen so schönen, noch aber von Männern dominierten Job, sollte man einerseits die gängigen Tipps zur Arbeit mit Wein beherzigen, gleichzeitig aber auch die Klamotten tragen, die man besonders schön findet. Mit stilvollen und gleichzeitig funktionalen Kollektionen wie etwa von der Marke NA-KD ist das möglich.

Wein genießen nach Schönheits-OP – geht das?

Frauen, die sich einer Schönheits-OP wie einer Brustvergrößerung unterzogen haben, sollten wissen, dass der Konsum von Wein und anderen alkoholischen Getränken den Heilungsprozess deutlich verlängern kann. Besonders in den ersten Tagen nach dem Eingriff sollte man auf das tägliche Gläschen Wein verzichten. Sobald man sich aber erholt hat und keine Schmerzmedikamente mehr nehmen muss, beeinflusst ein Weinkonsum die Brustimplantate in keinster Weise.

Brustvergrößerungen sind in Deutschland immer beliebter

Brustvergrößerungen zählen zu den beliebtesten Schönheits-OPs, dicht gefolgt von Lippenvergrößerungen und Fettabsaugungen. Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Brustvergrößerung, um beispielsweise leichter einen guten Partner zu finden und mehr Erfolg im Berufsleben zu haben. Solche Eingriffe kosten in Deutschland lediglich ein paar tausend Euro, sodass viele Frauen für eine Brustvergrößerung nicht einmal ein Darlehen aufnehmen müssen.

Wenn die Rede von hochwertigen Implantatherstellern ist, kann kaum jemand mit Motiva Deutschland mithalten. Dieser Hersteller wird von zahlreichen plastischen Chirurgen empfohlen und gilt als zuverlässig und sicher. Interessentinnen können sich für verschiedene Implantatformen entscheiden, die sich für unterschiedliche Körpertypen eignen. Zur Auswahl stehen unter anderem Implantatformen wie Gluteal Armonic, Round und Ergonomix.

Nach einer Brustvergrößerung dauert der Erholungsprozess in den meisten Fällen nur wenige Wochen. Sobald die Narben verheilt sind und Patientinnen grünes Licht vom plastischen Chirurgen bekommen, können sie wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Völlig egal, ob die Rede von Sportaktivitäten oder Weinproben ist, Brustimplantate haben keine negativen Auswirkungen auf den Alltag. Man sollte jedoch darauf achten, dass man sich für eine angemessene Implantatgröße entscheidet und es bei der Auswahl nicht übertreibt. Wer sich unsicher ist, kann den Chirurgen beim Beratungsgespräch um Rat bitten.

Besonders Frauen, die wegen ihrer kleinen Oberweite keine schicken Kleider tragen konnten, können sich nach einer Brustvergrößerung von ihrer besten Seite zeigen. Viele Frauen lieben es, bei speziellen Anlässen wie Weinproben verführerische Kleider mit tiefem Ausschnitt zu tragen. Somit können sie, neben den köstlichen Weinsorten, auch die neugierigen Blicke der Herren genießen.

Schloss Wackerbarth — willkommen im Genussland

Schloss Wackerbarth ist ein Barockschloss im Radebeuler Stadtteil Niederlößnitz. Es liegt inmitten von wunderschönen Weinbergen. Wo einst Grafen Hof hielten und August der Starke opulente Feste veranstaltete, befindet sich heute Europas erstes Erlebnisweingut.

Die Wurzeln des Schlosses gehen auf jahrhundertelange Genuss-Tradition im sächsischen Elbtal zurück. Seit weit über 850 Jahren sind hier Land und Leute vom Weinbau geprägt. Winzer bewirtschaften im Elbtal etwa 500 Hektar Rebfläche. Das bedeutet, dass aus dem Weinbaugebiet Sachsen etwa jede 300. Flasche kommt. Kennzeichnend für das Gebiet sind die imposanten Steillagen und Terrassen. Den Terrassenweinbau brachten Winzer aus Württemberg im 17. Jahrhundert nach Sachsen.

Etwa 2.000 Weinbauer inklusive 1.900 Freizeit- und Hobbywinzer kultivieren über 60 verschiedene Rebsorten. Allein die Weinbauern auf Schloss Wackerbarth bauen rund 15 Rebsorten auf etwa 92 Hektar Fläche an.

Erlebnisweingut — so schön wie ein magisches Poster

Nicht nur mit süffigen Weinen wie Müller-Thurgau und Riesling aus dem schönen Elbtal kann man es sich gemütlich machen. Denn wer genießen will, braucht auch das entsprechende Drumherum. Und das kann man ganz leicht mit attraktiven Postern von Dear Sam auf die Reihe bekommen. Kaum etwas ist so erhebend wie ein schönes Wohnambiente, und dazu gehören schöne Wandkreationen in Form von hochwertigen Postern. Sie geben dem Wohnklima erst den richtigen Feinschliff. In eine schöne Bilderwand kann man sich regelrecht vertiefen. Ebenso wie in einen fruchtig-prickelnden Wein von Schloss Wackerbarth. Und beides kombiniert bietet höchste Ambiance.

Sekttradition aus Sachsen

Die Flaschengärung ist bis heute ein hochwertiges Verfahren in der Sektherstellung. Diese hat in Sachsen eine lange Tradition. Bereits vor 180 Jahren wurde im Zuge der ersten Champagnerhäuser auch in Radebeul eine Sektmanufaktur gegründet. Zu DDR-Zeiten gehörten die Sekte von Schloss Wackerbarth zum knappen Gut. Sie waren nur einem ausgesuchten Kundenklientel zugänglich.

Nach der Grenzöffnung haben Genussmenschen aus der DDR erstmals Weine und Sekte aus anderen Ländern verkostet. Das war für die heimischen Winzer natürlich ein totaler Einbruch. Die Produkte von Schloss Wackerbarth gewannen erst nach und nach ihr Kunden wieder zurück.

Der Freistaat wollte das Kulturerbe um Schloss Wackerbarth sichern und begann 1999 zu sanieren. Sowohl in das Weingut wie auch in die Qualität der Weine. Heute begrüßt das Erlebnisweingut Schloss Wackerbarth jährlich zig Gäste aus der ganzen Welt. Viele davon schauen den Kellermeistern über die Schulter. Viele Events und Veranstaltungen wie Weinverkostungen und Weinwanderungen kommen bei Besuchern gut an. Auf Schloss Wackerbarth finden kulinarische Abende, Konzerte, Tagungen, Hochzeiten, privaten Feiern und vieles mehr statt. Ein Besuch auf Schloss Wackerbarth ist für jeden Wein- und Sektliebhaber einfach ein Muss.

Weine aus der Schweiz

Die Schweiz ist nicht gerade als Weinbauland bekannt. Dies liegt aber nicht daran, dass es dort keinen Weinbau gibt oder dass der Wein von minderwertiger Qualität ist, sondern dass der Ertrag der Schweizer Weinberge so klein ist, dass er hauptsächlich im Erzeugerland selbst getrunken wird.

In diesem Artikel werden ein paar Weinbauregionen in der Schweiz näher vorgestellt. Deren Erzeugnisse findet man im gut sortierten Weinhandel, noch besser begibt man sich aber selbst auf eine Reise in diese Regionen und probiert den Wein vor Ort.

Sarneraa-Tal

Die Innerschweiz, zu der auch der Kanton Obwalden gehört, ist in erster Linie für ihre Berge, Alpen und Seen bekannt. Seen und Steilhänge sind dann auch ein gutes Rezept, um selbst im kälteren Klima hervorragende Weine herzustellen. Die Seen dienen nämlich als natürliche Wärmespeicher, während die Steilhänge dabei helfen, dass jeder Rebstock so viel Sonne wie möglich abbekommt. So verwundert es dann auch nicht, dass einige sehr gute Weine aus dem Kanton Obwalden kommen.

Hauptanbaugebiet im Kanton Obwalden ist das Sarneraa-Tal, das sich vom Sarnersee bis zum Vierwaldstättersee erstreckt. Das sehr fruchtbare Tal mit seinen zahlreichen Seen und idealen Hängen eignet sich perfekt für den Weinbau. So findet man hier zahlreiche Weinberge und Kellereien.

Wie bei allen Schweizer Weinen probiert man auch die Obwaldner Weine am besten in der Region. Man kann dazu zum Beispiel eine Weinprobe mit einem Wochenende im Hotel Engelberg kombinieren, das im Nachbartal liegt. Mit dem öffentlichen Verkehr oder dem eigenen Auto kommt man von dort bequem und schnell ins Sarneraa-Tal.

Lavaux

Ähnliche klimatische Bedingungen wie in der Innerschweiz herrschen auch in der Westschweiz. Die Landschaft ist hier vom Juramassiv geprägt, das ebenfalls von zahlreichen Seen durchzogen ist.

Das bekannteste Weinbaugebiet der Westschweiz, wenn nicht der ganzen Schweiz, sind die Weinterrassen von Lavaux. Die Hänge sind hier nämlich so steil, dass ohne künstliche Terrassen kein Rebenanbau möglich wäre. Dieser Aufwand hat sich aber gleich doppelt gelohnt, denn die Region ist heute nicht nur für ihre ausgezeichneten Weine bekannt, sondern auch für ihre einzigartige Kulturlandschaft. Letztere hat es sogar zum Status eines UNESCO-Welterbes gebracht und ist entsprechend geschützt.

Zürcher Weinland

Der Nordteil des Kantons Zürich ist durch sein relativ mildes und sonnenreiches Klima ein prädestiniertes Weinbaugebiet. So verwundert es dann auch nicht, dass sich dort das größte Weinbaugebiet der Deutschschweiz befindet.

Die Region, die an die Bundesrepublik Deutschland und die Kantone Thurgau und Schaffhausen grenzt, ist durch die vielen Weinberge geprägt. Ihre Ernte wird in zahlreichen Kellereien verarbeitet. Von dort aus gelangt der Wein der Region auf den Markt, allerdings wird ein Großteil des Ertrags in der Region selbst konsumiert. Wer also selbst auch einmal den Wein des Zürcher Weinlands probieren möchte, der macht am besten einen Abstecher in die Region.

Wein als Luxusgut

Im Gegensatz zum großen Konkurrenten des Weines, dem Bier, hat sich der Wein einen deutlich besseren Ruf erarbeitet. Wein gilt als edel, luxuriös und als Statussymbol. Das Bier hat zwar in den vergangenen Jahren merklich aufgeholt, immer mehr kleine Privatbrauereien versuchen dem Bier eine besondere Note einzuhauchen, doch es bleibt weiterhin weit abgeschlagen hinter dem Wein zurück. Wie es bei den beiden beliebtesten alkoholischen Getränke der Welt zu einer solch krassen unterschiedlichen Wahrnehmung gekommen ist, kann nicht zu 100 Prozent erklärt werden. Natürlich gibt es spezielle Rebsorten und Anbaulagen die so manches zu erklären versuchen, doch erscheint dies nicht immer vollständig plausibel. In vielen kleineren Brauereien wird mit sehr viel Handarbeit und besten Zutaten eine ebenso hervorragende Arbeit geleistet, doch im Preis schlägt sich das kaum nieder. Mehr als 20 Euro pro Kiste ist kaum jemand bereit zu bezahlen, hier ist der Weinliebhaber ganz andere Zahlen gewöhnt. Experten gehen davon aus, dass das Bier aus dieser Rolle auch nicht heraus kommen wird, die Positionierung am Markt ist seit Jahrzehnten fest in einer Preiskategorie verlaufen. Sich daraus zu befreien gilt unter Ökonomen als extrem schwierig. Hier müsste der jeweilige Brauer dem Kunden einen erheblichen Mehrwert seines Produktes liefern, damit der Käufer zu erheblichen Preissteigerungen bereit ist. Genau danach sieht es nicht aus, denn das Risiko ist extrem groß, dass ein solches Vorhaben krachend scheitern würde.

Der Wein steht noch auf der Sonnenseite

Hier können die Weinhändler natürlich ganz anders agieren, es bedarf oft keinerlei großen Erklärungen und Ausführungen warum ein Wein 5 Euro und ein anderer 50 Euro pro Flasche kostet. Der Kunde akzeptiert diese starken Preisunterschiede, trotz gleicher Menge und Flasche, trotz gleichem Jahrgang und trotz, dies ist für Marketingexperten ein besonderes Fest, eines nahezu identischen Geschmacks. Natürlich gibt es Rebsorten, die nur unter besonderen Bedingungen an ganz besonderen Orten zu ihrer vollen Reife und zu ihrem vollen geschmacklichen Potenzial gelangen. Dies führt selbstredend zu höheren Kosten pro Flasche und dennoch ist es ein unternehmerischer Vorgang, den der Kunde beim Bier nur sehr schwer akzeptieren würde. Es ist beim Wein nicht ganz so schwierig, für einen Mehrwert zu sorgen, der Käufer überzeugt auch mehr zu bezahlen. In anderen Branchen muss auch deutlich mehr geleistet werden um auch nur einen Cent mehr kosten zu dürfen als die Konkurrenten. Ein Beispiel ist das Konditorhandwerk, hier gibt es eine Firma aus Köln die deineTorte ganz individuell auf höchstem Niveau backt und trotzdem kein Vermögen kostet.

Wie wird Luxus festgelegt und von wem?

Ab wann etwas als Luxus und Edel zu betrachten ist, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Dies waren in der Vergangenheit Faktoren die die jeweilige Gesellschaft vorgegeben hat, was die gesellschaftliche Elite als Luxus betrachtet, ist auch Luxus. Doch auch hier vollzieht sich gerade ein Wandel, was Luxus bedeutet, wollen immer mehr Menschen für sich selbst entscheiden und sich weniger von gesellschaftlichen Zwängen regulieren und bevormunden lassen. Ob dieser Wandel am Status des Weines etwas verändern wird, bleibt abzuwarten, doch es dürfte spannend werden.

Welche Weinsorten gibt es?

Rotwein
Bei der Herstellung von Rotwein werden Farb- und Aromakomponenten aus der Traubenhaut extrahiert. Rotwein wird aus dunklen Rebsorten hergestellt. Die Farbe des Weines kann von Violett, typisch für junge Weine, über Rot für reife Weine bis hin zu Braun für ältere Rotweine reichen. Der Saft der meisten violetten Trauben ist tatsächlich grünlich-weiß; die rote Farbe kommt von Anthocyan-Pigmenten, die in der Haut der Traube vorhanden sind. Ausnahmen sind die relativ seltenen Teinturier-Sorten, die tatsächlich rotes Fruchtfleisch haben und roten Saft produzieren.

Weißwein
Weißwein kann strohgelb, gelbgrün oder gelbgold sein. Die Gärung des nicht gefärbten Traubensafts ergibt Weißwein. Die Trauben, aus denen Weißwein hergestellt wird, sind typischerweise grün oder gelb. Einige bekannte Sorten sind Chardonnay, Sauvignon und Riesling. Andere Weißweine werden aus mehreren Sorten gemischt. Tokay, Sherry und Sauternes sind Beispiele dafür. Auch dunkle Trauben können zur Herstellung von Weißwein verwendet werden. Der Winzer muss jedoch darauf achten, dass die Farbstoffe während der Trennung des Traubentresters den Saft nicht verfärben. Pinot Noir zum Beispiel wird häufig zur Herstellung von Champagner verwendet.

Trockener Weißwein ist die häufigste Variante. Süße Weine entstehen, wenn die Gärung unterbrochen wird, bevor alle Traubenzucker in Alkohol umgewandelt worden sind. Bei Schaumweinen, bei denen es sich überwiegend um Weißweine handelt, erfolgt die Gärung eher in der Flasche als im Fass.

Roséwein
Ein Roséwein enthält etwas von der Farbe der Traubenschalen, aber nicht genug, um ihn als Rotwein zu qualifizieren. Es ist möglicherweise die älteste bekannte Art von Wein. Die rosa Farbe kann von einem blassen Orange bis zu einem lebhaften, fast-violetten reichen, abhängig von den verwendeten Rebsorten und Weinherstellungstechniken. Es gibt drei Hauptarten zur Herstellung von Roséwein:

  • Skin Contact – dunkle Traubenschalen können die Würze färben
  • saignée – Entfernen des Saftes zu Beginn der Gärung und separates Fortsetzen der Gärung
  • Mischen – Roséweine werden aus einer Vielzahl von Trauben auf der ganzen Welt hergestellt. Dies ist eine allgemein nicht geschätzte Variante.

Fruchtwein
Weine aus anderen Früchten, wie z.B. Äpfel oder Beeren, werden gewöhnlich nach der Frucht benannt. Diese werden allgemein Fruchtwein oder Landwein genannt (nicht zu verwechseln mit dem französischen Begriff ‚vin de pays’).

Met (Honigwein)
Met, auch Honigwein genannt, entsteht durch das Vergären von Honig mit Wasser. Dem wird manchmal auch verschiedenen Früchten, Gewürzen, Getreide oder Hopfen zugesetzt. Solange die primäre Substanz fermentierter Honig ist, gilt das Getränk als Met. Met wurde schon im antiken Europa, in Afrika und Asien hergestellt und war in Europa sogar noch vor dem Wein bekannt.

Welche Rebsorten gibt es?

Klassische Rebsorten
Wein wird normalerweise aus einer oder mehreren Sorten der europäischen Vitis vinifera, wie Pinot noir, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Gamay oder Merlot hergestellt. Wenn nur eine dieser Sorten als vorherrschende Rebsorte vorzufinden ist (es gilt ein gesetzlicher Mindestgehalt von 75% bis 85%), ist das Ergebnis eine Rebsorte im Gegensatz zu einem Mischwein. Mischweine gelten nicht als sortenreine Weine, sondern erfahren eine andere Art der Weinherstellung. Einige der weltweit angesehensten Weine, aus Regionen wie Bordeaux oder dem Rhônetal, werden aus verschiedenen Rebsorten gemischt.

Hybride Rebsorten
Wein kann auch aus anderen Rebsorten oder aus Hybriden hergestellt werden, die durch die genetische Kreuzung zweier Arten entstanden sind. Vitis labrusca (von denen die Concord-Traube eine Kulturvarietät ist), Vitis aestivalis, Vitis ruprestris, Vitis rotundifolia und Vitis riparia sind nordamerikanische Trauben, die üblicherweise zum direkten Verzehr oder für Traubensaft, Marmelade oder Gelee angebaut und nur gelegentlich zu Wein verarbeitet werden.

Die Hybridisierung unterscheidet sich von der Pfropfung. Die meisten Weinberge der Welt sind mit europäischen Vitis vinifera-Reben bepflanzt, die auf den Wurzelstock nordamerikanischer Arten gepfropft wurden. Dies wurde gängig aufgrund deren Resistenz gegen Phylloxera, einer Wurzellaus, die die Rebe befällt und schließlich abtötet. Im späten 19. Jahrhundert wurden die meisten europäischen Weinberge (mit Ausnahme von einigen der trockensten im Süden) durch den Befall der Laus zerstört, was zu einem massiven Rückgang der Rebstöcke und schließlich zur Neubepflanzung führte. Die Pfropfung erfolgt in allen Weinbaugebieten der Welt mit Ausnahme von Argentinien, den Kanarischen Inseln und Chile – den einzigen Orten, die zu dem Zeitpunkt noch nicht von dem Insekt befallen waren.

Was ist Terroir?
Im Zusammenhang mit der Weinherstellung ist Terroir ein Begriff, der die verwendeten Rebsorten, die Höhe und Form des Weinbergs, die Art des Bodens und die Bodenchemie, das Klima und die jahreszeitlichen Bedingungen, sowie die lokalen Hefekulturen umfasst. Die Bandbreite möglicher Kombinationen dieser Faktoren kann zu großen Unterschieden zwischen den Weinen führen, die auch die Gärungs-, End- und Alterungsprozesse beeinflussen. Viele Weingüter verwenden Anbau- und Produktionsmethoden, die die Aroma- und Geschmackseinflüsse ihres einzigartigen Terroirs bewahren oder akzentuieren. Geschmacksunterschiede sind jedoch für Hersteller von Tafelwein oder anderen billigeren Weinen, bei denen eher Konsistenz Vorrang hat, weniger erwünscht. Diese Hersteller versuchen, die Unterschiede bedingt durch die Herkunft der Trauben durch Produktionstechniken wie Mikrooxygenierung, Tanninfiltration, Cross-Flow-Filtration, Dünnschichtverdampfung und Spinnkegel zu minimieren.

Wann sind Weinlese und Erntezeit?

Die Weinernte oder die Traubenlese ist eine Wissenschaft für sich – und sie bestimmt die Qualität des neuen Wein-Jahrgangs.

Wann wird geerntet?
Der erste Schritt ist, zu erkennen, wann die Trauben reif für die Ernte sind. Je höher die Qualität des zu produzierenden Weins sein soll, desto entscheidender ist es, zu entscheiden, ob er von Hand oder maschinell geerntet werden soll. Manuelle Ernte bedeutet, dass genau die richtigen Trauben handverlesen werden können – nur die guten, richtig gereiften Trauben werden entfernt. Gleichzeitig ist es jedoch eine wesentlich teurere Methode. Der Herbst ist die Zeit, in der ein guter Winzer viele Fragen zu erwägen hat, bevor er überhaupt daran denken kann, die Trauben zu pressen.

Weinlese – die harte Wahrheit
Die Idee, während der Erntesaison auf einem Weinberg zu arbeiten, mag romantische Bilder hervorbringen, bei denen man üppige Trauben pflücken und danach einen bauchgefüllten Mittagsschlaf unter einem Baum machen kann. Die Realität ist körperlich durchaus anstrengender. Die Arbeit kann jedoch immer noch jene befriedigen, die nach einer abenteuerlichen Art suchen, um ein wenig Geld zu verdienen und Erfahrung in einem Weinberg zu sammeln.

Gegen Ende des Sommers hängen die deutschen Trauben schwer von der Weinrebe und die Winzer bereiten sich auf die ersten Ernten der Saison vor. In der Pfalz beginnen die Winzer Ende August oder Anfang September mit der Weinlese für den frühen Jahrgang von Federweißer. Federweißer ist ein junger Wein mit leicht spritzigem Geschmack. Er wird meist zusammen mit herzhaften Speisen wie Zweibelkuchen gegessen.

Wenn ein Winzer entscheidet, dass es Zeit ist, die Trauben zu ernten, muss die Arbeit schnell und effizient erledigt werden. Viele Weinberge benutzen Maschinen. Einige der kleineren Betriebe sind stärker auf traditionelle Handarbeit angewiesen.

Der Wein in der Küche

Der Wein gibt Witz und stärkt den Magen. (Christoph Martin Wieland)
Wein ist wesentlicher Bestandteil der Küche, der eine breite Palette von Menüs begleitet und erweitert. Er ist Bestandteil von einfachen und traditionellen Eintöpfen bis zu den anspruchsvollsten und komplexesten der Haute Cuisine. Wein wird oft mit dem Abendessen serviert. Süße Dessertweine können mit dem Dessert-Gang serviert werden. In feinen Restaurants in westlichen Ländern begleitet Wein typischerweise das Abendessen. In einem Restaurant werden die Gäste vom Sommelier oder Weinkellner des Restaurants bei der Zubereitung guter Speisen und Weine unterstützt. Einzelpersonen, die zu Hause speisen, können Weinführer benutzen, um Gericht-Wein-Paarungen zu erstellen. Wein wird auch in Weinstuben oder mit einer Auswahl an Käsesorten (bei einer Wein- und Käseparty) getrunken.

Wein ist in der Küche nicht nur wegen seines Wertes als Getränk wichtig, sondern auch als Aromastoff, vor allem in Fonds und Schmorbraten, da sein Säuregehalt zu reichhaltigen, herzhaften oder süßen Speisen passt. Die Weinsauce ist ein Beispiel für eine kulinarische Sauce, die Wein als Hauptbestandteil verwendet. Weine können einen Alkoholgehalt von unter 9% bis zu über 16% aufweisen, wobei die meisten Weine zwischen 12,5 und 14,5% liegen. Aufgespriteter Wein (in der Regel mit Brandy) kann 20% Alkohol oder mehr enthalten.